Über uns

...wie alles begann...

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Als wir uns kennen lernten, besaß Regina bereits einen 8-jährigen Irish-Setter-Rüden (Pan), den sie zum 7.ten Geburtstag von ihren Eltern geschenkt bekommen hatte. Nachdem Pan gestorben war, keimte nach einiger Zeit der Wunsch nach einem neuen Hund auf; diesmal sollte es unbedingt ein Hütehund sein. Das Studium einschlägiger Bücher und weitere Recherchen führten uns 1975 zur Bundessiegerschau nach Essen, und zwar auf der Suche nach den Bobtails, die wir uns mal angucken wollten.

Nach der Begutachtung dieser Rasse entdeckten wir im Ring nebenan eine andere Rasse, die zwar eine gewisse äußere Ähnlichkeit mit den Bobtails aufwies, jedoch kleiner und munterer war und eine Rute zum wedeln vorweisen konnte. Wir setzten uns an diesen Ring und hatten nach kurzer Zeit jeder einen Beardie auf dem Schoß (es handelte sich – wie wir später erfuhren - um Hunde von Anni Schneider-Louter und Dea Souwermann) :  

 The  First Contact !!! 

Nun begann eine langwierige Suche nach Beardie Welpen, die zu den ersten Kontakten mit Elke Jarnut und dem Club für Britische Hütehunde führten. Beide haben uns zwar sehr fürsorglich betreut, helfen konnten sie uns letztlich jedoch nicht, so dass wir uns später an den Raad van Beheer wandten. 

1977 war es dann soweit.

Im Januar hatten wir die Möglichkeit, den Zwinger “Mitchell`s” in den Niederlanden kennen zu lernen. Wir waren von den äußeren Bedingungen – insbesondere von der Haltung der Hunde – begeistert. Als erstes lernten wir “Thoronder Elven Lady” (Holly, geb. 1972) kennen, eine englische Importhündin, die den Zwinger als Enkelin von “Davealex Royle Baron” maßgeblich beeinflusste.

Auf dessen Bruder "Davealex Royle Brigadier” gründet sich übrigens die Zucht des Zwingers “Potterdale” (GB) zum Teil. Der uns avisierte Wurf fiel am 14.02.1978. Allerdings waren die Rüden alle schon vergeben, so dass wir uns eine Hündin aussuchten. Wir sahen den Wurf im Alter von ca. 4 Wochen, in dem sich unsere “Sarah (Mitchell`s Benjij)” schon sehr lebhaft tummelte. In diesem Wurf befand sich außerdem ein sehr schön gezeichneter Rüde, der später als Mitchell`s Barney bei Henk und Mia Hanssen sehr erfolgreich war und Großvater unserer Stammhündin werden sollte.   

Mit Sarah (ZBrH 657) waren wir auf 
unserer ersten Ausstellung auf der 
Bundessieger im Nov. 1978 sofort 
erfolgreich (BJSgr.) und fuhren damit 
auf der BRABO 1979 in Antwerpen fort.
Damit war das Interesse an Ausstellungen geweckt, die wir sodann mal mehr, 
mal weniger besuchten und auf denen 
wir bis heute noch ein paar mal das
 "V 1" erzielten.

 

Unseren ersten Rüden “Prinz Arran vom Goldbergwald” (Glan) bekamen wir 1979   von der verstorbenen Marianne Hüsmert aus Hagen, mit der uns eine lange und herzliche Freundschaft verband. Glan war ein Sohn des ersten deutschen Weltsiegers bei den Beardies “Prinz Blue vom Michaelisturm”. In den folgenden intensiven Ausstellungsjahren kam Züchten aufgrund räumlicher und familiärer Gründe sowie beruflicher Notwendigkeiten noch nicht in Frage. Als endlich alle Voraussetzungen erfüllt waren, erfreuten sich Sarah und Glan bereits eines Veteranenalters, so dass wir wieder neu beginnen mussten.  

 

Wir stellten in diesen Jahren fest, dass die Beardies immer größer wurden; eine Championhündin maß sogar ca. 60 cm. Eine Entwicklung, die ihren Ursprung in den Niederlanden hatte und für viele Zwinger damals das Ende oder einen Neuanfang mit englischen Importhunden bedeutete. Heute hat man stattdessen den Eindruck, dass einige sehr erfolgreiche Linien bei den Beardies immer kleinere Hunde hervorbringen. Beide Trends werden allerdings schon in dem Buch von James Garrow (1902/08) beschrieben. Genauso alt ist übrigens die Diskussion über die Haarlänge.  

Nach einem Besuch der Crufts 1989 und den entsprechend vielen Kontaktaufnahmen mit englischen Züchtern, waren wir zunächst frustriert, da ein “Pick of the litter” kategorisch abgelehnt wurde. Wir entschieden uns sodann, die Stammhündin unseres Zwingers aus der Nachzucht der uns bestens bekannten Linie von “Mitchell`s” auszuwählen und englische Linien später über die Rüdenselektion hinzuzufügen.

So kamen wir zu unserer Fame (Famous Blessing of Pribardorm)...

..unsere schwarze

Maus..

 

die nach unserer Meinung den ihr gestellten Ansprüchen mehr als gerecht wurde und auch noch im Alter von 12 ½ Jahren eine wunderschöne Hündin war.

Leider hat Sie uns 1 Tag vor Ihrem 13 Geburtstag verlassen. Sie und all die anderen Vorfahren werden immer in unseren Herzen bleiben.

 

Wir sind oft gefragt worden, wie es zu unserem Zwingernamen “Spirit of Caledonia” kam ? 

Er leitet sich zunächst aus dem Namen des Flugzeugs “Spirit of St. Louis” von Charles Lindberg ab, womit zum ersten Mal der Atlantik überflogen wurde.

Caledonia ist ein alter Name für Schottland; Beardies sind schottische Hütehunde: welcher Name könnte besser passen ?

“Spirit of Caledonia”

drückt für uns das ganze Wesen einer einzigartigen Hunderasse aus:   

der Hunde mit dem wehmütigen schmelzenden Blick (“enquiring expression”), der verlorenen Seele, aber auch mit dem “Dickkopf”, mit der manchmal koboldhaften Selbständigkeit – passend zur oft verregneten, vernebelten und schwermütigen Landschaft der schottischen Highlands mit den dazwischen aufblitzenden Sonnenstrahlen.

Schon bei unseren ersten beiden Beardies haben uns diese dunklen Augen mit dem besonderen Ausdruck und dem wehmütigen Blick, so wie es bei keiner anderen Hunderasse der Fall ist, begeistert.  

Versinnbildlicht beschreibt unser Zwingername also den Geist der Beardies, der die Britischen Inseln verlässt und nun über den Ärmelkanal nach Europa gekommen ist.

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